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Adam und Eva
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Gedenktag:
24.12.
Ämter:
Stammeltern
Adam und Eva
Adam und Eva sind nach dem biblischen Bericht die Stammeltern der Menschheit. Das Buch Genesis erzählt von der Schöpfung der Welt und des Menschen durch Gott. Dabei geht es nicht um einen naturwissenschaftlichen Bericht über die Entstehung der Welt, sondern vielmehr darum, etwas auszusagen über das Verhältnis zwischen Gott und Mensch.
Die Bibel erzählt von der Offenbarung Gottes über den Menschen unter anderem in Form des sogenannten zweiten Schöpfungsberichtes. Dort heißt es, Gott habe den Menschen aus Lehm geformt. Der Mensch kommt danach vom Ackerboden her, seine Aufgabe ist es, ihn zu bearbeiten und er wird letztendlich auch dorthin zurückkehren. Der Name Adam ist von dieser Beziehung zum Ackerboden abgeleitet und bedeutet nichts anderes als Mensch. Zum Leben erwacht der Mensch aber erst durch den von Gott selbst eingehauchten Lebensatem. Dieser Lebensodem macht den Menschen zu einem Abbild Gottes und unterscheidet ihn von den Tieren. Die Tiere werden vom Menschen benannt und stellen kein gleichwertiges Gegenüber dar. Dieses Gegenüber kann der Mensch nur in einem anderen Menschen finden. So erzählt die Bibel von der Erschaffung des Menschen als Mann und als Frau. Danach hat Gott aus einer Rippe des Adam einen zweiten Menschen geschaffen, die Frau. Damit sind Mann und Frau einander zugeordnet und ebenbürtig, weil sie aus einem Fleisch stammen. Die Frau wird Eva, die Mutter aller Lebendigen, genannt. Von ihr wird weiter erzählt, sie habe sich von der Schlange verführen lassen, eine Frucht vom Baum der Erkenntnis zu nehmen. Weil sie verbotener Weise von der Frucht aßen, seien die Menschen aus dem Paradies vertrieben worden. Die sogenannte Erzählung vom Sündenfall versucht damit zu erklären, warum der Mensch nicht mehr in paradiesischen Zuständen lebt.